Wir sind QWERTZ

http://blog.choas.net/2006/04/11/wir_sind_qwertz

Copyright (C) 2003-2006 LarsGregori (Lizenz: Creative Commons)

11.04.2006 - Tastaturlayout

Das Kombuda Bredl  (Semantik) unterscheidet sich lediglich optisch von einer Standard-Tastatur. Das Tasturlayout basiert, wie die meisten Tastaturen, auf QWERTZ  (Semantik) . Dieses wurde 1868 aus rein mechanischen Gesichtspunkten entwickelt, um das Verhacken der Typenhebel zu unterbinden. Aus diesem Grund wurde das Tastaturlayout nicht auf Geschwindigkeit optimiert.

Alternativ entstanden Tastaturlayouts, die auf Geschwindigkeit optiert wurden, indem zum Beispiel die Buchstabenhäufigkeit berücksichtigt wird.

Das bekannteste und verbreiteste dürfte das Dvorak-Tastaturlayout  (Semantik) sein, das August Dvorak  (Semantik) 1932 entwickelte. Bei jedem (modernen) Betriebssystem ist es möglich auf dieses Layout umzuschalten. Jedoch handelt es sich dabei um das englische Layout. Das Deutsche Tastaturlayout Dvorak Typ II  (Semantik) muss separat installiert werden, ist aber auch für jedes Betriebssystem erhältlich.

2004 wurde das NEO Tastaturlayout  (Semantik) entwickelt. Dies wurde speziell für die deutsche Sprache optimiert. Die NEO Tastaturtreiber  (Semantik) müssen auch separat installiert werden, liegen aber für Linux  (Semantik) , Windows  (Semantik) , Macintosh und sogar für den C64 vor. Der Tastaturhersteller Cherry plant eine Tastatur, die auf dem NEO Tastaturlayout  (Semantik) basiert: Testlauf mit Cherry  (Semantik) .

Neuere deutschsprachige Ansätze  (Semantik) beschreibt noch ein paar andere Tastaturlayouts für die deutsche Sprache.

Ich persönlich werde es einmal mit NEO probieren und meine 10-Finger bzw. mein QWERTZ-Gehirn damit quälen ;)