FreeBSD mit Qemu unter Windows
Eine kleine Bastelanleitung um
FreeBSD
mit Hilfe von
QEMU
unter Windows laufen zu lassen.
QEMU
ist ein Hardware-Emulator
, der eine komplette Hardware emuliert. Dadurch ist es möglich, das innerhalb eines Betriebssystems ein weiteres laufen kann.
Die Installation habe ich mit der QemuInstall-20050212-pre.exe Version (siehe
FreeOSZoo Download
) versucht. Da es sich um eine .exe handelt, doppeltklickt man einfach mal drauf los, so wie man das mit jeder .exe so macht :). Ein Verzeichnis und ein Laufwerk auswählen, auf dem genügend Platz für ein neues Image ist - fertig installiert.
Mit der DOSBox in das Verzeichnis wechseln und dort QEMUMenu
aufrufen.
Im QEMUMenu
zuerst einmal eine Imagedatei anlegen. Ich habe eine 3000MB große raw Image erstellt, mit dem Namen qemu_freebsd53. Images, die nicht im selben Verzeichnis wie QEMUMenu
liegen, werden nicht in die die Menüliste eingetragen. Deshalb muss als Dateinamen qemu_freebsd53 angeben werden und der entsprechende Platz muss auf dem Laufwerk vorhanden sein.
Als Iso habe ich die 5.3-RELEASE-i386-disc1.iso Datei (von der
FreeBSD
Homepage bzw. einem
FreeBSD FTP Mirror
) ausgewählt und von der wollen wir booten. Für den Speicher habe ich 256MB eingetragen.
Zum Starten von
QEMU
einfach die Zahl (in diesem Fall die 1) aus dem Menü der angelegten Images auswählen.
FreeBSD
bootet und landet dann im Installationsmenü. Dort Standard auswählen. Beim Festplatten-Image A und Q, den BootManager BootMgr installieren und für die
FreeBSD
Images einfach A für Auto und dann ein Q tippen. User (8) und Ports wollen wir installieren und dann auf Exit.
Von der CD/DVD installieren, dann beginnt
FreeBSD
sich zu installieren. Das dauert, so dass man in der Zwischenzeit ein bischen lesen kann, wie zum Beispiel die
QEMU Dokumentation
oder das
FreeBSD Handbuch
.
Nach dem Kopieren der Dateien und dem Lesen des
QEMU Netzwerk
Kapitels wissen wird das
QEMU
eine eigene Firewall emuliert. Ich weiss zwar nicht ob IpV6 unter
QEMU
Sinn macht, aber auf jedenfall wählen wir DHCP
aus. Geben als Host freebsd.choas.qemu ein (die Domain wird dann autom. gefüllt) und übernehmen die restlichen Einstellungen, wie IP-Adresse und so weiter.
Wir wollen kein Gateway, kein inetd, kein ssh login. Anonymous FTP können wir zulassen und bei den system console settings sagen wird Yes. Als Keymap benutzen wir German und bei der timezone No, Europe, Germany. Die Installation der Linux binary lassen wir mal (Linux
über
FreeBSD
auf einem Windowsrechner wäre dann zuviel :). Mouse yes. Die Collection wollen wir jetzt aber nicht sehen, wir wollen uns endlich mal einloggen. Deshalb einen User anlegen, zuvor aber das root password ****, dann legen wird uns im User Management den Herrn qemu an.
So fertig, zurück und Exit Install.
Jetzt wird rebootet, und hier ist das Problem, da wir ja noch über das CD-Image booten. Also Fenster schließen bzw. mit Strg+Alt+2 in den QemuMonitor wechseln und dort quit eintippen. Die benutzte
QEMU
Version hat hier aber irgendwie ein paar Probleme oder es liegt an Windows.
Das QEMUMenu
wieder starten auf I drücken, Return drücken, damit ist die Iso aus der Liste, wieder I drücken und dann das Image wieder hinzufügen aber diesmal wollen wir nicht vom Image booten.
Um
FreeBSD
zu starten wieder die 1 drücken.
FreeBSD
bootet nun vom installieren Image. Danach als qemu einloggen, ein bischen uname -a, whoami, pwd und df eintippen, dann mit Strg+Alt+2 in den QemuMonitor wechseln, um dort mit screendump freebsd einen Screenshot anzulegen. Diesen mit
Gimp
öffnen und als .png speichern:
Zum Schluss irgendwie wieder beenden, die freebsd53.img zippen (mit
7zip
als ultra) auf CD brennen und in den Schrank legen, damit man immer ein vorinstalliertes FreeBSD zur Hand hat.
Update: Die ursprünglichen 2000 MB für die Image, reichen für die Installation von FreeBSD zwar aus, jedoch ist ein installieren von weiteren Programmen nicht möglich. Deshalb habe ich den Wert auf 3000 MB erhöht.
Ich kaufe ein E für SCO
Morgen soll das vierstellige StockSymbol
von SCOX in ein fünfstelliges SCOXE geändert werden. Das E steht für "Delinquent in filings with the SEC", was frei übersetzt "rückständig sein beim Einreichen der SEC (Unterlagen)" heißt. Grund hierfür sind die noch fehlenden Pflichtmitteilungen, wie bei
Golem
zu lesen ist (
Börse droht SCO mit Rauswurf
).
Falls
Sco
dann wirklich nicht mehr an der Börse gehandelt wird, dann könnte man mit den Aktien dies hier machen:
(Bild ist schon alt:
SCO Klopapier
)
Wikispam killed Wiki
So, noch ein Wiki
, das ich auf readonly gesetzt habe, und zwar das
Wortblog:Wiki
vom
Wortblog
. Das
alte Choas:Wiki
habe ich schon letztes Jahr auf readonly gestellt. Dazu haben den damalige Stand - bereinigt vom Wikispam
- genommen und die Editierfunktion deaktiviert. Damit der Spam nicht in der Historie auftauchen, habe ich diese auch entfernt - da ändert sich ja so wie so nichts mehr.
Nach dem WakkaWiki
nicht mehr den Domainnamen hat, der beim Powered by stand, habe den Link beim
Wortblog:Wiki
und
Choas:Wiki
entfernt. Dies lässt sich in der interwiki.conf Datei komfortabel erledigen, indem der Eintrag zu WakkaWiki entfernt wird.
Viele Wikis liegen einfach nur so im Netz rum. Sie werden überfallen und zerstört und kein Mensch kümmert sich um den Spam der Wikispammer
. Aus diesem Grund habe ich den Namen WakkaWiki
auch entfernt. Zum einen können Wikispammer
nicht mehr danach suchen. Zum anderen wird vielleicht
Google
, wenn sie schon Aufwand für das rel-Attribut investieren, alle Links eines Wikis gesondert behandeln. Wenn man nämlich mal bei Google nach Wakka sucht, dann findet man nur noch zerstörte Seiten.
Mittlerweile scheint es auch so zu sein, dass alles was den Namen WakkaWiki
trägt mit Spam überhäuft wird. So wird beim
c2:Wiki
in regelmäßigen Abständen der WakkaWiki Eintrag (Link gibt es keinen) mit aktuellen Spameinträgen zerstört.
Es macht noch nicht einmal Sinn solche Seiten zu entspammen, da es meist nicht bei einem Spambot bleibt, der zu einer bestimmten Zeit kommt, sondern verschiedene. Auf der noch übriggebliebenen WakkaWiki Seite (die mit deutschem Domainname (Link gibt es keinen)), beschweren sich sogar die WikiSpammer über andere WikiSpammer, die ihren Spam löschen: PLEASE, IF YOU ADD YOUR LINKS DON'T DELETE MY LINKS. IF YOU'LL DELETE MY LINKS I'LL DELETE YOURS!!!
Andereseits verstehe ich nun auch, warum die Spambots ihren Müll abladen und den bisherigen Inhalt löschen. So reicht zum Beispiel der Speicher des Webservers vom XDocletWiki (Link gibt es keinen) für das ändern der RecentChanges Seite nicht aus: Fatal error: Allowed memory size of 8388608 bytes exhausted (tried to allocate 62123 bytes) in /home/groups/x/xd/xdoclet/htdocs/wiki/wakka.php on line 50
Von
Moe
gestern passend formuliert (im IRC): offene wikis sind echt sowas von 2004 ;)
David Reveman
David Reveman
wird im
Golem
Artikel
Xgl - ein OpenGL-basierter X-Server
erwähnt. Bei dem Artikel geht es darum, dass Xgl
ein XServer ist, der OpenGL für die Darstellung verwendet.
Neben Xgl
hat David Reveman
auch an
Waimea
und dem
Cairo
Projekt gearbeitet.
Waimea
ist ein Window Manager
, mit einer StyleEngine, ähnlich der von Blackbox
, unterstützt PixmapStyle und durch Xrender lassen sich transparente Textures darstellen.
Falls jemand die
ChaosWiki:LinuxWindowManager
Seite angeschaut hat (Link gab es im letetem Artikel), dem ist vielleicht aufgefallen, dass dort
Waimea
beim Window Manager
Aegis
erwähnt wird:
Der Code von
Kahakai
basiert auf
Waimea
, dessen Code wiederum nicht besonders schön sein soll. Aus diesem Grund haben sich zwei Kahakai-Entwickler (hyriand und brailsmt) dazu entschlossen ...
Aegis
von Grund auf neu zu implementieren.
Zum Rendern verwendet
Waimea
die
Cairo
Bibliothek. Dabei handelt es sich um eine vektorbasierte Grafikbibliothek.
GNOME
und
wmii
benutzen diese auch.
Google
hat zu dem verraten, dass David Reveman
das
qnxtheme
, ein Theme für
GNOME
, das auf der Darstellung von
QNX
basiert, erstellt hat.
GNUstep, GNOME und wmii
bwolf
erwähnt
GNUstep
in seinem
xs:nil
Artikel
Objective-C Einführung
.
Objective-C
wird für die Programmierung von
GNUstep
benötigt. Beim betrachten der Homepage ist mir die
GNUstep Live CD
Seite aufgefallen. Auf ihr steht, dass
GNUstep
zur Zeit
Window Maker
als Window Manager
benutzt.
Neben
GNUstep
lässt sich
Window Maker
auch in
GNOME
und Kde einbinden bzw. von ihnen benutzen.
GNOME
benutzt jedoch Metacity
als Standard Window Manager
.
Unter XWindows lassen sich verschiedene Window Manager
einsetzen. Während zum Beispiel Kde, Xfce und
GNOME
eine Desktop-Umgebung
sind, die einen Window Manager
benutzen.
GNUstep
hingegen ist ein Desktop-Framework
, auf dem wiederum eine Desktop-Umgebung
aufsetzen kann.
Da ich unter
ChaosWiki:LinuxWindowManager
bereits eine kleine Window Manager
Sammlung habe und mein Bruder mich nach
Ion
und
wmi
gefragt hat, habe ich erst einmal
Ion3
installiert bzw. werde ich
Ion2
durch
Ion3
ersetzen. Hierzu muss ich aber erst einmal den XWindowsServer neu starten und dazu fertig bloggen ;)
Dann habe ich mir
wmi
angeschaut und siehe da:
wmii
, das Nachfolgeprojekt von
wmi
, wird ein IPC
Interface ähnlich dem
Plan 9 File Protocol, 9P
von
Plan 9
verwenden. Womit ich mal wieder bei
Plan 9
gelandet bin.
Gastbloggen bei xs:nil
Hin und wieder (fast genauso wenig wie hier) blogge ich jetzt auch bei
xs:nil
. Dies ist ein Blog, spezialisiert auf Programmieren und die beim Programmieren entstehenden Probleme. Da es wenig Sinn macht, dass ich das ganze hier nochmals hin schreibe, wollte ich nur erwähnen, dass ich heute über
XML Daten mit NiceXSL sortieren
etwas geschrieben habe. Dabei geht es um
NiceXSL
und das Sortieren von XML
Daten.
Generell wäre es schade, wenn es niemand lesen würde *heul*. Aus diesem Grund bin ich am überlegen, ob ich
SBlog23
nicht dahingehend erweitere, dass ich einfach einen Link auf
xs:nil
setzen kann. Eine ähnliche Überlegung habe ich mit dem Linkdump
, den ich jetzt unter
del.icio.us/choas
verwalte. Jeder neue Link, den ich dort eintrage, sollte hier automatisch erscheinen.