FreeBSD mit Qemu unter Windows

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21.02.2005 - Emulator, FreeBsd

Eine kleine Bastelanleitung um FreeBSD  (Semantik) mit Hilfe von QEMU  (Semantik) unter Windows laufen zu lassen. QEMU  (Semantik) ist ein Hardware-Emulator  (Semantik) , der eine komplette Hardware emuliert. Dadurch ist es möglich, das innerhalb eines Betriebssystems ein weiteres laufen kann.

Die Installation habe ich mit der QemuInstall-20050212-pre.exe Version (siehe FreeOSZoo Download  (Semantik) ) versucht. Da es sich um eine .exe handelt, doppeltklickt man einfach mal drauf los, so wie man das mit jeder .exe so macht :). Ein Verzeichnis und ein Laufwerk auswählen, auf dem genügend Platz für ein neues Image ist - fertig installiert.

Mit der DOSBox in das Verzeichnis wechseln und dort QEMUMenu  (Semantik) aufrufen.

Im QEMUMenu  (Semantik) zuerst einmal eine Imagedatei anlegen. Ich habe eine 3000MB große raw Image erstellt, mit dem Namen qemu_freebsd53. Images, die nicht im selben Verzeichnis wie QEMUMenu  (Semantik) liegen, werden nicht in die die Menüliste eingetragen. Deshalb muss als Dateinamen qemu_freebsd53 angeben werden und der entsprechende Platz muss auf dem Laufwerk vorhanden sein.

Als Iso habe ich die 5.3-RELEASE-i386-disc1.iso Datei (von der FreeBSD  (Semantik) Homepage bzw. einem FreeBSD FTP Mirror  (Semantik) ) ausgewählt und von der wollen wir booten. Für den Speicher habe ich 256MB eingetragen.

Zum Starten von QEMU  (Semantik) einfach die Zahl (in diesem Fall die 1) aus dem Menü der angelegten Images auswählen. FreeBSD  (Semantik) bootet und landet dann im Installationsmenü. Dort Standard auswählen. Beim Festplatten-Image A und Q, den BootManager BootMgr installieren und für die FreeBSD  (Semantik) Images einfach A für Auto und dann ein Q tippen. User (8) und Ports wollen wir installieren und dann auf Exit.

Von der CD/DVD installieren, dann beginnt FreeBSD  (Semantik) sich zu installieren. Das dauert, so dass man in der Zwischenzeit ein bischen lesen kann, wie zum Beispiel die QEMU Dokumentation  (Semantik) oder das FreeBSD Handbuch  (Semantik) .

Nach dem Kopieren der Dateien und dem Lesen des QEMU Netzwerk  (Semantik) Kapitels wissen wird das QEMU  (Semantik) eine eigene Firewall emuliert. Ich weiss zwar nicht ob IpV6 unter QEMU  (Semantik) Sinn macht, aber auf jedenfall wählen wir DHCP  (Semantik) aus. Geben als Host freebsd.choas.qemu ein (die Domain wird dann autom. gefüllt) und übernehmen die restlichen Einstellungen, wie IP-Adresse und so weiter.

Wir wollen kein Gateway, kein inetd, kein ssh login. Anonymous FTP können wir zulassen und bei den system console settings sagen wird Yes. Als Keymap benutzen wir German und bei der timezone No, Europe, Germany. Die Installation der Linux binary lassen wir mal (Linux  (Semantik) über FreeBSD  (Semantik) auf einem Windowsrechner wäre dann zuviel :). Mouse yes. Die Collection wollen wir jetzt aber nicht sehen, wir wollen uns endlich mal einloggen. Deshalb einen User anlegen, zuvor aber das root password ****, dann legen wird uns im User Management den Herrn qemu an.

So fertig, zurück und Exit Install.

Jetzt wird rebootet, und hier ist das Problem, da wir ja noch über das CD-Image booten. Also Fenster schließen bzw. mit Strg+Alt+2 in den QemuMonitor wechseln und dort quit eintippen. Die benutzte QEMU  (Semantik) Version hat hier aber irgendwie ein paar Probleme oder es liegt an Windows.

Das QEMUMenu  (Semantik) wieder starten auf I drücken, Return drücken, damit ist die Iso aus der Liste, wieder I drücken und dann das Image wieder hinzufügen aber diesmal wollen wir nicht vom Image booten.

Um FreeBSD  (Semantik) zu starten wieder die 1 drücken. FreeBSD  (Semantik) bootet nun vom installieren Image. Danach als qemu einloggen, ein bischen uname -a, whoami, pwd und df eintippen, dann mit Strg+Alt+2 in den QemuMonitor wechseln, um dort mit screendump freebsd einen Screenshot anzulegen. Diesen mit Gimp  (Semantik) öffnen und als .png speichern: Lupe  (Semantik)

Zum Schluss irgendwie wieder beenden, die freebsd53.img zippen (mit 7zip  (Semantik) als ultra) auf CD brennen und in den Schrank legen, damit man immer ein vorinstalliertes FreeBSD zur Hand hat.

Update: Die ursprünglichen 2000 MB für die Image, reichen für die Installation von FreeBSD zwar aus, jedoch ist ein installieren von weiteren Programmen nicht möglich. Deshalb habe ich den Wert auf 3000 MB erhöht.